
Hören Sie auf, Ihre Badezimmerheizungen wegzuwerfen!
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind ein Albtraum für Elektronikgeräte. Aufgrund des dichten Dampfes sowie der ständigen Temperaturschwankungen trocknen die Dichtungen aus – und die Heizelemente geben schließlich den Geist auf.
In der Regel bleibt man dann hilflos zurück: Entweder muss man zwei Stunden damit verbringen, das Gerät auseinanderzunehmen – oder man wirft das ganze Gerät einfach weg und kauft ein neues. Wir fanden das eine Verschwendung.
Der „Plug and Play“-Ansatz
Wir entschieden uns dafür, auf die komplizierten, fest verlegten Verbindungen zu verzichten. Stattdessen entwickelten wir ein Gehäuse, das wie ein Lego-Set funktioniert. Die Heizelemente befinden sich nun in eigenen Fächern, mit einfachen, standardmäßigen Anschlüssen. Wenn eine Lampe kaputtgeht, muss man weder Lötkolben benutzen noch das gesamte Gerät neu verdrahten. Man zieht einfach das defekte Element heraus und setzt ein frisches ein.
So wird aus einem zeitaufwendigen Nachmittagsprojekt eine dreißigminütige Reparatur.
Umgang mit Hitze und Wasser
Das Schwierige ist: Man möchte das Wasser aussperren – doch gleichzeitig muss die Wärme entweichen können. Es handelt sich dabei um ein schwieriges Gleichgewicht.
Wir lösten dieses Problem, indem wir ein versiegeltes Gehäuse verwendeten, das die elektronischen Bauteile vor Feuchtigkeit schützt – doch gleichzeitig ermöglicht es, dass die Infrarotstrahlen hindurchdringen können.
Es gibt jedoch einen Haken: Hochleistungsheizelemente werden extrem heiß. Wenn man diese Hitze nicht richtig ableiten kann, kann das Plastik verformt werden – oder der thermische Schutzschalter schaltet das Gerät alle fünf Minuten ab. Wir haben viel Zeit damit verbracht, den Luftstrom so einzustellen, dass die elektronischen Bauteile kühl bleiben, während man doch sofort Wärme erhält.
Für eine lange Nutzungsdauer konzipiert
Nach fünf Jahren verschlechtert sich die Qualität des Quarzglas. Die Filamente werden dünner – das ist einfach Physik.
Durch die Möglichkeit, die Heizelemente im Feld auszutauschen, haben wir diesen „Weggeworfen-Wahnsinn“ beendet. Man muss nicht das ganze Gerät wegwerfen, nur weil ein Teil verschlissen ist. Man tauscht einfach den defekten Teil aus – und schon kann man wieder weitermachen.
So bleibt das Gerät klein, die Kosten sinken – und man muss nicht extra zum Baumarkt gehen, um sich ein neues Heizgerät zu kaufen.